Hamburger Abendblatt – Interview mit Robert Daumoser

Nachgefragt beim COOQN-Geschäftsführer Robert Daumoser hatte das Hamburger Abendblatt im Oktober 2018 zum Thema Energiesparen mit Smart-Home-Technik. Wir dürfen hier im Blog die Fragen und Antworten veröffentlichen.

 


Welche Rolle spielt das Thema Energieersparnis für Ihre Kunden?

Wie sich Energie und durch die entsprechende Smart-Home-Technik Geld sparen lässt, ist exakt das Thema, was den Menschen am wichtigsten ist bei der Automatisierung ihrer eigenen vier Wände. Bei unserer letzten repräsentativen Studie zum intelligenten Wohnen, die Coqon zusammen mit den Marktforschern von Yougov gemacht hat, haben wir gezielt unter Smart-Home-Interessierten nach deren Bedürfnissen gefragt – und siehe da: Mit 59 Prozent steht die Energieersparnis auf Nummer eins der Rangliste.

Welches Energieeinsparpotential erreicht Coqon?

Die intelligente Vernetzung der eigenen vier Wände schöpft dann ihr größtes Potenzial aus, wenn der Nutzer „mitzieht“ – soll heißen: Von seinem individuellen Verhalten hängt natürlich viel ab. Coqon kann dabei aber entscheidend unterstützen, beispielsweise das Licht in Räumen zu löschen, in denen man sich nicht aufhält. Beim Stromverbrauch können so zwischen fünf bis zehn Prozent eingespart werden. Eine optimierte Heizungssteuerung senkt den Energieverbrauch zwischen 15 bis 30 Prozent. Dabei werden zum Beispiel Informationen über das Wetter eingebunden und so beim Verlassen von Haus oder Wohnung die Temperatur abgesenkt. Um dann, der Winter steht vor der Tür, nach Plan und auch aus der Ferne bequem die Heizung hochzustellen, so dass es nach der Heimkehr zuhause wieder angenehm warm ist. Das gilt übrigens auch für Mietobjekte. Unsere Heizthermostate passen auf alle gängigen Heizkörper und sorgen per App, Knopfdruck oder Stellrad komfortabel für das passende Raumklima.

Was auffällt: Der Faktor Energiemanagement zieht sich wie ein unsichtbarer roter Faden durch das gesamte System.

Das ist richtig. Und die Bandbreite ist dabei riesig. Nehmen wir allein den Internetdienst IFTTT („If this then that“), womit ich spielerisch leicht viele sinnvolle Verknüpfungen erstellen kann. Nur ein einfaches Beispiel: Wenn die Deckenlampen im Wohnzimmer angehen, dann soll im Flur nebenan das Licht ausgehen. Lichtsysteme wie von Philips Hue lassen sich mühelos einbinden, in Programmen wie Szenen, und leicht – auch auf Wunsch per intelligenter Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant – steuern. In den eigenen vier Wänden sind bei einem Smart-Living-System die Bereiche Energie, Komfort, Sicherheit und Unterhaltungselektronik eng miteinander verzahnt. Coqon hat das große Plus auf seiner Seite, zweigleisig unterwegs zu sein. Der Einsteiger kann „Basic“ wählen und damit von Beginn auf einfach zu installierende Plug-and-play-Produkte wie schlaue Steckdosen. Bei „Professional“ kommt der Fachhandwerker ins Spiel, wenn es etwa um die Einbindung von Unterputzkomponenten geht. Von „Basic“ auf „Professional“ kann der Verbraucher jederzeit upgraden.

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Die Energiewende beginnt zuhause – mit Effizienz und Einsparung
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